AUA-Gruppe bis Februar mit 2,1 Prozent weniger Passagieren

15. März 2002, 15:22
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Auslastung mit 67 Prozent annähernd stabil

Wien - Die Airline-Gruppe der AUA hat heuer bis Februar weniger Fluggäste befördert als im Jahr davor. In den ersten beiden Monaten 2002 sank das Aufkommen bei insgesamt 22.279 durchgeführten Flügen um 2,1 Prozent auf 1,083 Millionen Passagiere, teilten Austrian Airlines (AUA) am Freitag Nachmittag mit. Gleichzeitig blieb die durchschnittliche Auslastung der Flieger von AUA, Lauda Air, Tyrolean Airways und Rheintalflug mit 67,0 Prozent (minus 0,1 Prozentpunkte) annähernd stabil.

Einbußen im Charterverkehr

Im Linienverkehr sank das Fluggastaufkommen in den Monaten Jänner und Februar um 1,7 Prozent auf rund 988.000 Passagiere. Stärkere Einbußen um 5,8 Prozent auf rund 95.000 Fluggäste gab es im Charterverkehr. Im Februar hat die AUA-Gruppe rund 541.000 Fluggäste befördert, das entspricht einem Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auslastung der Flugzeuge lag mit 68,5 Prozent um 0,3 Prozentpunkte höher.

Sommerflugplan "abgeschlankt"

Mit 31. März tritt der zuletzt präsentierte Sommerflugplan der AUA-Gruppe in Kraft. genüber dem Sommerflugplan 2001 werde die Produktion jedoch um rund 6 bis 7 Prozent zurück genommen. Bereits im vierten Quartal 2001 war das Angebot nach den Terroranschlägen vom 11. September gestrafft worden. Wie berichtet sieht der heurige Sommerflugplan 110 Destinationen in 61 Ländern auf fünf Kontinenten vor. Wegen der Wiederaufnahme mancher Strecken bedeutet er eine Aufstockung gegenüber dem Winterflugplan.

Aktie im Minus

An der Wiener Börse notierte die AUA-Aktie heute Nachmittag nach Bekanntgabe der Verkehrszahlen für Jänner/Februar mit 10,25 Euro um ein halbes Prozent leicht im Minus. (APA)

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