Blair und Cheney einig gegen den Irak

13. März 2002, 06:03
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Saddam "ohne Zweifel" eine Bedrohung

London - Großbritannien und die USA stehen im Kampf gegen Massenvernichtungswaffen Seite an Seite. Dies bekräftigten Premier Tony Blair und US-Vize-Präsident Richard Cheney am Montag nach Gesprächen in London. In der Frage eines möglichen militärischen Vorgehens gegen den Irak seien "noch keine Entscheidungen gefallen", so die beiden Politiker.

Im Zentrum ihres Treffens standen die Aktionen in Afghanistan, ein möglicher Angriff auf den Irak und die Lage in Nahost. Blair sagte, es könne "kein Zweifel" daran bestehen, dass der Irak in Bezug auf Massenvernichtungswaffen eine "Bedrohung" darstelle. Der russische Außenminister Igor Iwanow sagte in Moskau, Russland sei nach wie vor für eine politische Lösung des Irak-Problems auf Basis der UNO-Resolutionen.
Die US-Truppen und ihre afghanischen Verbündeten haben indes in Afghanistan das umkämpfte Gebiet um Shahi Kot unter ihre Kontrolle gebracht. Bei dem Einmarsch in Shahi Kot seien die Truppen auf keinerlei Gegenwehr gestoßen. (dpa, AFP, AP)


(DER STANDARD, Printausgabe, 13.3.2002)
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