USA halten an geplanter Vermittlungsmission im Nahen Osten fest

10. März 2002, 09:41
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US-Vizepräsident Dick Cheney beginnt zehntägige Nahost-Reise

Washington - Die USA halten trotz der mörderischen Anschläge in Israel und der israelischen Vergeltungsschlägen an dem geplanten Besuch ihres Sonderbeauftragten in der Region fest.

Die Ereignisse unterstrichen nur die Wichtigkeit der Mission, sagte ein Regierungsbeamter am Samstagabend (Ortszeit) in Washington. Anthony Zinni, dessen Vermittlungsbemühungen im Dezember und Jänner gescheitert waren, soll in der kommenden Woche erneut in den Nahen Osten Reisen. Bei der Ankündigung dieses neuen US-Engagements hatte Präsident George W. Bush beide Seiten am Donnerstag dringend ermahnt, die Gewaltspirale zu beenden.

Cheney bereitet Mission von Anthony Zinni vor

US-Vizepräsident Dick Cheney beginnt am Sonntag eine Reise durch zehn Staaten im Nahen Osten und wird sich dort vor allem mit dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern befassen. Eine weitere wichtige Rolle bei seinen Gesprächen mit Politikern in der Region wird die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus spielen.

Außerdem will Cheney die neue Mission des US-Gesandten Anthony Zinni vorbereiten und die jüngste Friedensinitiative des saudiarabischen Kronprinzen Abdullah für den Nahen Osten besprechen. Während der zehntägigen Reise besucht Cheney nach einem Stopp in Großbritannien unter anderem die Türkei, Israel, Ägypten, Jordanien, Saudiarabien, Kuwait und Jemen.(APA)

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