Texanerin ließ Unfallopfer langsam sterben

7. März 2002, 16:46
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Krankenschwester hatte Mann überfahren und zuhause verbluten lassen

Fort Worth - Eine texanische Krankenschwester hat einen Mann überfahren und ihn dann in ihrer Garage zwei Tage lang unter Schreien verbluten lassen. Das 37 Jahre alte Opfer war nach Angaben der Zeitung "Fort Worth Star-Telegram" vom Donnerstag bei dem Unfall durch die Windschutzscheibe geschleudert worden. Sein Oberkörper hatte sich in der zersplitterten Scheibe verklemmt, und seine gebrochenen Beine hingen über die Motorhaube. Nach dem Unfall legte die 25-Jährige den Mann in ihre Garage und ließ ihn langsam sterben.

Mordverdacht

Die Leiche des 37-Jährigen war bereits im Oktober in einem Park gefunden worden. Die Polizei ging zunächst von einem Unfall mit Fahrerflucht aus. Ermittlungen ergaben jetzt die grausame Wahrheit. Die Polizei nahm die 25-jährige Krankenschwester unter Mordverdacht fest. Sie erklärte, sie habe zur Tatzeit unter Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden und gab zu, dass der Mann um Hilfe geschrien und gebettelt habe. Freunde hätten ihr geholfen, die Leiche zu dem Park zu fahren. Hinweise von Bekannten führten jetzt zur Festnahme. (APA/dpa)

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