Angolanische Armee fordert UNITA-Rebellen zur Aufgabe auf

5. März 2002, 16:17
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Streitkräften sehen Ende des Bürgerkriegs

Luanda - Knapp zwei Wochen nach dem Tod des Chefs der angolanischen Rebellenorganisation UNITA, Jonas Savimbi, hat die Armee die Bewegung aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen. Das Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs sei nahe, sagte der stellvertretende Armeechef Geraldo Sachipengo am Dienstag in einer Fernsehansprache. Es hänge jetzt nur noch von den UNITA-Führern ab, sich zu ergeben. Bereits in der vergangenen Woche hatte der angolanische Präsident Jose Eduardo dos Santos der Rebellenorganisation eine politische Rolle angeboten.

Der 67-jährige Savimbi war am 22. Februar bei Kämpfen mit Regierungstruppen getötet worden. Sein Tod hatte Hoffnungen auf eine Beilegung des Konflikts genährt, bei dem seit der Unabhängigkeit Angolas von Portugal im Jahr 1975 mehr als eine halbe Million Menschen getötet und vier Millionen Menschen vertrieben wurden.(APA)

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