Gedenklesung für Franz Innerhofer im Burgtheater wird stattfinden

1. März 2002, 13:30
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"Missverständnisse" zwischen Veranstaltern und Verlag ausgeräumt

Wien - "Ausgeräumt" sieht der Residenz Verlag die "Missverständnisse" mit den veranstaltenden Autoren und dem Burgtheater um die Gedenklesung für Franz Innerhofer am 16. Februar. Residenz werde Innerhofers Bücher lieferbar halten bzw. neu auflegen, hieß es in einer Aussendung. Die geplante Gesamtausgabe sämtlicher Werke werde mit Unterstützung von Elfriede Jelinek, Michael Scharang, Peter Turrini und Gernot Wolfgruber publiziert werden.

Nach der Lesung hatte sich der Verlag gegen eine Vereinnahmung Innerhofers durch Jelinek, Turrini und vor allem Scharang verwahrt. Weder sei der Verlag von der Lesung informiert noch seien Innerhofers Erben dazu eingeladen worden, hatte Residenz kritisiert. Scharang habe auch keinen Zugriff auf Innerhofers versiegelten Nachlass und keine Rechte, eine Werkausgabe gemeinsam mit Wolfgruber herauszubringen, wie bei der Lesung angekündigt, lauteten damals weitere Vorwürfe.

Das Burgtheater hatte daraufhin betont, den Verlag vorher über die Lesung informiert und auch eng mit dem Autor verbundene Hinterbliebene eingeladen zu haben. (APA)

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