Monitor überwacht den Herzschlag des Babys im Mutterleib

28. Februar 2002, 10:26
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Daten werden via Telefonleitung in Arztpraxis übertragen

Hampton - Forscher des Langley Research Centers der NASA haben in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Baby Beats und der Washington State University einen tragbaren Monitor zur Überwachung des fötalen Herzschlags entwickelt. Da das verwendete Material ursprünglich für Flügeloberflächen-Messungen in der Luftfahrt eingesetzt wurde, soll sich das flexible napf-förmige Überwachungsgerät besonders für die gewölbte Bauchoberfläche von Schwangeren eignen.

Der Monitor funktioniert laut Baby-Beats-Chef Donald Baker besonders einfach. Er vergleicht den Schwierigkeitsgrad mit dem Einschalten eines Radios. Die Herzgeräusche des computerisierten Geräts können von zu Hause aus direkt über eine Telefonleitung in die Arztpraxis übertragen werden. "Obwohl derzeitige Herz-Monitoring-Geräte prinzipiell einwandfrei arbeiten, kosten sie einige tausend Dollar", so Baker. Die meisten der Geräte können aber nur in Arztpraxen angewendet werden.

Baker hat bereits die Lizenz für die NASA-Technologie erworben. Baby Beats plant den Produktionsstart und das Marketing für den Herz-Überwachungsmonitor in den nächsten Monaten. Den ersten Einsatz findet der Monitor im Glendale Adventist Hospital in Los Angeles. (pte)

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