Illegale Einwanderung in 7.000 Fällen verhindert

25. Februar 2002, 22:31
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Britische Fährgesellschaft P&O Stena Line setzte Atemspürgeräten ein

London - Die britische Fährgesellschaft P&O Stena Line hat nach eigenen Angaben in den vergangenen 14 Monaten knapp 7.000 Menschen daran gehindert, illegal nach Großbritannien einzureisen. "Die Zahlen sprechen für sich. Sie unterstreichen das Ausmaß des Problems", sagte Firmensprecherin Gail Isted am Montag. Sicherheitskräfte der Fährgesellschaft suchen seit kurzem mit Atemspürgeräten in Autos und Lastwagen nach versteckten Migranten. Das Unternehmen hatte die Wagendurchsuchungen eingeführt, nachdem die britische Regierung Geldstrafen von je 2.000 Pfund (3.200 Euro) für jeden Immigranten angedroht hatte, der illegal nach Großbritannien gebracht wird. Gegen diese Anordnung sind allerdings Klagen vor Gericht anhängig. (APA)
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