AT&S: Fast 300.000 Aktien zurückgekauft

20. Februar 2002, 11:19
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Analysten bewerten steirischen Leiterplattenhersteller höchst unterschiedlich

Graz - Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S hat in der Zeit von 12. Feber bis zum 18. Feber insgesamt 293.700 Stück eigener Aktien zurückgekauft, wie das Unternehmen bestätigte. Der Aktienrückkauf war bereits vom Vorstand der AT&S in der Hauptversammlung vom 5. Juli des vergangenen Jahres genehmigt worden. Man werde die rückgekauften Aktien vor allem als Akquisitionswährung sowie für die Mitarbeiterbeteiligung verwenden, so ein Unternehmenssprecher. Die AT&S-Aktien waren von Analysten zuletzt höchst unterschiedlich bewertet worden.

Insgesamt darf die AT&S, die in Leoben-Hinterberg ihr Hauptquartier hat, vom 18. Oktober 2001 bis zum 17. April 2002 zehn Prozent des Grundkapitals - 2,8 Millionen Stück eigener Aktien - zurück kaufen. Bisher wurden von der AT&S 363.600 Stück eigener Aktien zurückgeholt. Dies entspricht 1,3 Prozent des Grundkapitals. Die AT&S könnte in den nächsten Tagen und Wochen weitere eigene Aktien zurückkaufen, "sofern der Preis stimmt", so der Sprecher.

Zahlreiche Analysten internationaler Investmenthäuser haben ihre Prognosen für AT&S in Reaktion auf die kürzlich vorgelegten Drittquartalsergebnisse überarbeitet und dabei höchst unterschiedliche Beurteilungen erstellt. Die Bank Austria/Creditanstalt sowie die Landesbank Baden-Würtemberg empfahlen "halten", SchroderSalomonSmithBarney äußerten sich mit "outperform", die Berenberg Bank steigerte ihre Empfehlung auf "akkumulieren". (APA)

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