Bewegungen, die den Geist beeinflussen

27. Februar 2002, 15:11
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Qi Gong ist eine Bewegungstherapie bei der auch der geistige Aspekt eine zentrale Rolle spielt.

Seit mehr als 3000 Jahren wird Qi Gong in der traditionellen Chinesische Medizin angewendet. Es ist eine Kombination aus Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen. Die harmonisch fließenden Bewegungen, der Wechsel von Anspannung und Entspannung sind das ideale Anti-Stress-Programm.

Alle Übungen werden von der Vorstellung begleitet, dass sich beim Einatmen der Körper mit Qi, also der Lebensenergie, füllt. Die Energie fließt dann durch die Energiebahnen des Körpers, den Meridianen. Qi Gong gehört zu den wenigen Therapieformen in der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der die psychische Verfassung berücksichtigt wird, so werden alle Übungen ganz individuell abgestimmt völlig unabhängig vom Alter.

Qi Gong bewirkt, daß die Lebensenergie (Chi bzw. Qi) des Menschen gesteigert wird. Dies führt zu einem Gefühl von Vitalität, Lebenskraft, Ausgeglichenheit und innerer Ruhe. Qi Gong ist das aktivste Element der Traditionellen Chinesischen Medizin. Qi-Gong Übungen können im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen ausgeführt werden. Die Grundpositionen sind leicht zu erlernen und fast überall zu praktizieren.

Im medizinischen und therapeutischen Bereich wird Qi Gong vor allem bei Herz-Kreislaufproblemen, Schlaflosigkeit, Krebserkrankungne, Verdauungsstörungen, chronischen Krankheiten. Qi Gong verleiht Ruhe, Entspannung und Gelassenheit. Die Bewegungen wirken positiv auf das Nerven- und Kreislaufsystem und stärken die Abwehrkräfte. (red)

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