Dramatischer Engpass an Blutkonserven in Salzburg

7. Februar 2002, 12:25
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Zu wenige Spenden wegen Grippewelle

Salzburg - Im Bundesland Salzburg kommt es zu dramatischen Engpässen bei der Blutversorgung. Wegen der seit Anfang Jänner andauernden Grippe- und Erkältungswelle ging die Zahl der täglichen Blutabnahmen um rund ein Viertel zurück. Laut Blutspendedienst reichen die Vorräte an Konserven nur mehr für eine Woche. Normalerweise liegen Reserven für drei bis vier Wochen bereit.

Rund 3.000 Blutkonserven nimmt der Blutspendedienst des Roten Kreuzes üblicherweise pro Monat im Bundesland Salzburg ab. Heuer waren es seit Jahresbeginn um 25 Prozent weniger, wie Anton Holzer vom Blutspendedienst auf Anfrage der APA schilderte. Das hat zur Folge, dass jetzt nur mehr etwa 1.000 Konserven vorhanden sind. Rund 150 werden täglich in den Spitälern des Landes benötigt.

Das Rote Kreuz appelliert deshalb eindringlich an die Medien, die Bevölkerung zum Blutspenden aufzurufen. Die Termine können unter der Telefonnummer 0662/439927 abgerufen werden.(APA)

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