Erstmals mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung im Internet

4. Februar 2002, 17:14
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143 Millionen Amerikaner im Web

Ungeachtet der Krise in der Online-Wirtschaft nutzt in den USA mehr als jeder zweite Amerikaner das Internet. Die Verwendung des Internets habe im Jahr 2001 erstmals die Schwelle von 50 Prozent der Bevölkerung überschritten, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des "Wall Street Journals". Die Zeitung beruft sich auf einen Bericht des US-Handelsministeriums, der am Dienstag offiziell veröffentlicht werden soll.

143 Millionen Amerikaner im Web

Danach surften 143 Millionen Amerikaner im Web oder nutzen andere Internet-Dienste wie E-Mail oder Chat. Das entspreche 54 Prozent der Bevölkerung, 26 Prozent mehr als 2000. Dem Bericht zufolge benutzen 174 Millionen Amerikaner (66 Prozent) einen PC, 31 Millionen davon sind nicht online.

Splat zwischen Arm und Reich

Der "digitale Spalt" zwischen Arm und Reich in den USA hat sich der Studie zufolge verringert. Im Zeitraum zwischen dem Dezember 1998 und dem September 2001 sei die Nutzung des Internet durch die ärmsten Amerikaner (mit einem Haushaltsjahreseinkommen von weniger als 15.000 Dollar bzw. 17.377 Euro/239.116 S) jährlich um 25 Prozent gestiegen.

Bei den Reichsten (Haushaltseinkommen von mehr als 75 000 Dollar im Jahr) sei die Internet-Nutzung dagegen nur um jährlich elf Prozent gestiegen. Auch bei Minderheiten und Bewohnern ländlicher Gebiete sei die Internet-Nutzung überproportional gestiegen.(APA)

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