High-Tech gegen Kidnapping

1. Februar 2002, 14:49
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GPS-Chips sollen Entführten rasch helfen

Mit High-Tech-Equipment wollen internationale Unternehmen in Zukunft ihre Mitarbeitern in Lateinamerika schützen. Im Körper eingepflanzte Sender sollen die Suche nach den vermissten Entführten erleichtern. Kidnapping gehört insbesondere in Lateinamerika zu gängigen Risiken für ausländische Arbeitskräfte. Nach Angaben des US-State-Department werden in Brasilien und Kolumbien mehr als 3.000 Menschen jährlich entführt.

Operative "Einpflanzung"

Die Identifikations-Chips, die ungefähr so groß sind wie Cassetten-Bänder werden operativ eingepflanzt und können so von den Entführern nicht entdeckt und sofort entfernt werden. Mithilfe eines eingebauten Senders, der die GPS-Technologie verwendet, können dann die Vermissten aufgespürt werden, berichtet BBC-online . Applied Digital Solution ist der Vertrieb für den High-Tech-Tracker. In Partnerschaft mit Risk-Management Unternehmen in drei lateinamerikanischen Staaten offeriert Applied Digital Solution die persönliche Sicherheit von ausländischen Arbeitskräften.

Ursprünglich wurde diese Technologie eigentlich für andere Zwecke gebaut: nämlich zur Sicherung von Freigängern aus Gefängnissen und psychisch Kranken, die nicht in geschlossenen Anstalten untergebracht sind. Auch für Haustiere wurden die implantierbaren Identitfizierungsplaketten verwendet. (pte)

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