Ungewöhnlicher Wärme-Einbruch in Rumänien

31. Jänner 2002, 18:33
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Hochwasser und Erdrutsche bedrohen Ortschaften

Bukarest - Ungewöhnlich hohe Temperaturen haben in Rumäniens Gebirgsregionen am Donnerstag zu Hochwasser geführt. Ministerpräsident Adrian Nastase rief die lokalen Behörden auf, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einzuleiten, berichtete die amtliche rumänische Nachrichtenagentur Rompres. In der nordostrumänischen Region Suceava kam es durch die Schneeschmelze zu einem Erdrutsch, der eine Landstraße blockierte und vier Dörfer isolierte.

200 Meter einer Landstraße mit dicken Eisschollen bedeckt

In Siebenbürgen waren 200 Meter einer Landstraße mit dicken Eisschollen bedeckt. Sie waren durch das Ansteigen des Wasserpegels im Fluss Mures auf die Fahrbahn geraten. In der Nähe der Ortschaft Toplita, wo sich das Wasser den Wohngebieten näherte, haben die Behörden die Eisdecke auf dem Mures mit Dynamit sprengen lassen, um den Wasser-Abfluss zu erleichtern. In Rumänien erwartete der Wetterdienst am Donnerstag Höchsttemperaturen von zehn Grad Celsius in den Gebirgsgegenden und 20 Grad im südlichen Flachland. (APA/dpa)

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