Asbest-Problem von Halliburton kleiner als erwartet

25. Jänner 2002, 11:04
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Dallas - Die Asbest-Schadenersatzforderungen, mit denen die inzwischen entkonsolidierten US-Töchter der börsenotierten RHI konfrontiert sind, könnten geringer ausfallen als zunächst erwartet. Zumindest geht der US-Ölfeldausrüster Halliburton laut Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg davon aus, dass man wahrscheinlich keine gigantischen Schadenersatzzahlungen aus Asbest-Verfahren zahlen werde müssen. Das Management hat in einer Analystenkonferenz mitgeteilt, bei tausenden Asbest-Klagen sei es nur bei 17 zu Gerichtsverfahren gekommen, von denen man elf gewonnen habe.

Zudem sei die Zahl der Klagen laut Angaben des Halliburton-Managements stark am Abnehmen. Während im zweiten Quartal 2001 noch 20.000 Klagen eingegangen seien, hätte sich die Zahl im dritten Quartal auf 13.000 und im vierten auf 9.400 reduziert. (APA)

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