Jahresinflation der Eurozone 2,6 Prozent

22. Jänner 2002, 13:35
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Im Dezember wie im Vormonat 2,1 Prozent

Luxemburg/Brüssel - Die Jahresinflation der Eurozone gemessen als Harmonisierter Verbraucherindex (HVPI) betrug 2001 2,6 Prozent, teilte Eurostat (EU-Amt für Statistik) am Dienstag in einer Aussendung mit. Im Dezember 2001 lag die jährliche Teuerungsrate wie schon im November 2001 bei 2,1 Prozent.

In Österreich belief sich die durchschnittliche Inflationsrate des Jahres 2001 (HVPI) auf 2,3 Prozent, für Dezember kommt Österreich auf eine Preissteigerungsrate von 1,8 Prozent. In der gesamten EU stiegen die Preise im Vorjahr um 2,4 Prozent, im Dezember 2001 um 2,0 Prozent.

Höchsten Preisanstieg in den Niederlanden

Den höchsten Preisanstieg gab es demnach im Vorjahr in den Niederlanden (5,1 Prozent) gefolgt von Portugal (4,4 Prozent) und Irland (4,0 Prozent). Auch Griechenland und Spanien wiesen mit je 3,7 Prozent hohe Inflationsraten auf. Den geringsten Preisanstieg gab es in Großbritannien (1,2 Prozent), Frankreich (1,8 Prozent) und dann in Österreich und Dänemark mit jeweils 2,3 Prozent.

In der Schweiz blieb die jährliche Inflationsrate konstant bei 0,3 Prozent und ging in den USA von 1,9 Prozent auf 1,6 Prozent zurück. Diese Indizes seien mit den harmonisierten EU-Indizes aber nur bedingt vergleichbar, so Eurostat.(APA)

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