Wasser-Aufbereiter des Roten Kreuzes für Kongo-Einsatz alarmiert

20. Jänner 2002, 17:02
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Spezialeinheit "Telekommunikation" abrufbereit

Wien - Die Spezialeinheit Trinkwasser (Emergency Response Unit - ERU) des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) ist in Alarmbereitschaft für den Kongo versetzt worden. Das vierköpfige Rotkreuz-Team kann nun innerhalb von 48 Stunden am Einsatzort sein und wartet jetzt auf weitere Informationen der Rotkreuz-Erkundungsteams in Goma, die entscheiden, ob ein Einsatzbefehl ergeht, hieß es am Sonntag in einer Aussendung des ÖRK.

Eine ERU Trinkwasser kann bis zu 15.000 Menschen täglich mit Wasser versorgen. Sie spielt damit bei der Verhinderung von Seuchen eine Schlüsselrolle. ERUs Trinkwasser des ÖRK haben schon zahlreiche Einsätze hinter sich und waren zuletzt in der Türkei (Erdbeben 1999) und zuvor in Albanien (1999) und Honduras (Erdbeben 1989) im Einsatz.

In ständiger Einsatzbereitschaft steht auch die ÖRK-Spezialeinheit für Telekommunikation (ERU Telecom). Im Falle einer Entsendung würde ihre Aufgabe in der Sicherstellung der Kommunikation zwischen den Helfern an Ort und Stelle in den verschiedenen Camps liegen, die zur Zeit zur Aufnahme der Flüchtlinge aus Goma errichtet werden. (APA)

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