"Superhacker" Kim Schmitz kündigt auf Webpage eigenen Tod an

19. Jänner 2002, 11:26
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Internet-UserInnen zum Zusehen aufgefordert - Ernst gemeint oder weiterer Promotion-Gag?

Der selbsternannte "Superhacker" Kim "Kimble" Schmitz kündigt auf seiner Website an, seinem Leben am 21. Jänner – seinem 28. Geburtstag – ein Ende setzen zu wollen. Vor kurzem war er aus Angst vor Gläubigern und Verärgerung über die – seiner Meinung nach ungerechte - deutsche Mediengesellschaf aus Deutschland geflohen (der Webstandard berichtete). Vor allem, dass sein "Kampf gegen den Terrorismus", den er mit der Gründung der Young Intelligent Hackers Against Terrorism (YIHAT) gepant hatte, nicht entsprechend goutiert wurde, dürfte sein Ego angekratzt haben.

Echter oder virtueller Tod

Nun prangt auf seiner Webpage ein Grabstein auf dem sein Tod angekündigt, weiters lädt Schmitz die Internet-UserInnen ein, ihm dabei zuzusehen. Offen bleibt ob dies eine ernstgemeinte Ankündigung ist, oder ob es sich dabei wieder mal um einen von "Kimbles" Promotiongags handelt, vor allem der auf dem Grabstein – virtuell – eingemeißelte Satz "When the Countdown is over, Kim steps into a new world & wants you to see it" lässt manigfaltige Interpretationen zu. Noch nach seiner Flucht hatte Schmitz den Aufbau des "Kimpires" angekündigt. (red)

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