Thailand kündigt Teilverbot für Antibiotika in der Krabbenzucht an

17. Jänner 2002, 16:49
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"Zu wenig", meint Greenpeace

Thailand, einer der größten Lieferanten gefrorener Krabben weltweit, hat nach Angaben von Greenpeace angekündigt, das Antibiotikum Chloramphenicol für den Einsatz in Krabbenfarmen zu verbieten.

Die Umweltschutzorgansiation, die schon mehrfach ein Import-Verbot für tropische Zucht-Shrimps gefordert hat, hält diese Maßnahme jedoch für nicht ausreichend: "Netter Versuch", kommentiert die Meeresbiologin Nina Thüllen. Die Liste gesundheits- und umweltschädlicher Substanzen sei jedoch deutlich länger. Das aktuelle Verbot wertet sie nur als Zeichen dafür, dass der kontrollierte Einsatz von Antibiotika in der Zucht letztlich unmöglich sei. (red)

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