Trotz Studiengebühren steigt Frauen- und AusländerInnenanteil an Unis

17. Jänner 2002, 10:37
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Absolutzahlen allerdings gesunken

Wien - Trotz der auf Grund der Einführung von Studiengebühren gesunkenen StudentInnenzahlen haben sich einige Befürchtungen von Opposition und Österreichischer HochschülerInnenschaft (ÖH) nicht bewahrheitet. So sind etwa sowohl der Frauen- als auch der AusländerInnenanteil an den Unis leicht gestiegen. Auch deren Quote bei den Erstsemestrigen hat sich etwas erhöht. Insgesamt ist die Zahl der Studierenden gegenüber dem Studienjahr 2000/01 um knapp 20 Prozent, die Zahl der Erstsemestrigen um etwa 14 Prozent gesunken.

Lag im Wintersemester 2000/2001 der Frauenanteil an den Unis bei 51,4 Prozent (124.617), stieg dieser heuer auf 52 Prozent (101.327). Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den AusländerInnen: Der AusländerInnenanteil erhöhte sich von 14,7 Prozent (2000/2001: 35.749) auf 16,4 Prozent (2001/2002: 32.028).

Leicht steigern konnten die Frauen ihren Anteil auch bei den StudienanfängerInnen. Waren im Studienjahr 2000/01 57,5 Prozent (15.425) der Erstzugelassenen weiblich, stieg dieser Anteil im laufenden Studienjahr auf 58 Prozent (13.413). Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei den StudienanfängerInnen aus dem Ausland: Hatten im Vorjahr rund 20,4 Prozent (5.481) der Erstzugelassenen nicht die österreichische StaatsbürgerInnenschaft, waren es heuer 20,9 Prozent (4.832).(APA)

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