Eybl International konzentriert Standorte

10. Jänner 2002, 11:57
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Vorstandsvorsitzender Pauli: Werk Gmünd schließen - Produktion wird nach Krems verlegt

Krems - Der in die roten Zahlen gerutschte heimische Automobilzulieferer Eybl International mit Sitz in Krems konzentriert in Umsetzung des Restrukturierungsprogramms seine Standorte. Vorstandsvorsitzender Rudolf Pauli, der dieses Jahr den Turnaround schaffen will, betonte in einer Aussendung vom Donnerstag: "Ziel der Maßnahmen ist eine deutliche Verbesserung der künftigen Ergebnissituation. Damit wollen wir gestärkt aus der derzeitigen Wirtschaftsflaute in der Automobilindustrie hervorgehen."

Nach Produktionszusammenlegungen im Geschäftsbereich Automotive Components in den Reformländern werde nun auch im Bereich Safety Textiles die Ausrüstung vom Standort Gmünd - einem Werk der Eybl Safety Textiles GmbH - im ersten Halbjahr 2002 nach Krems übersiedeln. Somit verfügt die börsennotierte Gruppe künftig über 15 Standorte weltweit. (Pauli hatte im November 2001 eine Reduktion der 18 Standorte angekündigt, Anm.)

Die Ausrüstung von Flachgewebe für funktionelle Textilien, hochwertige technische Arbeitsschutzbekleidung und Airbaggewebe soll künftig im Hauptwerk in Krems erfolgen. Damit werde das Ausrüstungs- und Technologiezentrum in Krems um den Bereich Webware erweitert und die technische Entwicklungs- und Führungskompetenz des Standortes in der Unternehmensgruppe ausgebaut. Zur Situation für die Mitarbeiter in Gmünd, wo derzeit insgesamt 76 Personen tätig sind, hieß es, Eybl International werde einem Großteil davon eine Weiterbeschäftigung in Krems anbieten.(APA)

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