BWT-Tochter Christ erwartet "positive, aber schwächere Zahlen"

9. Jänner 2002, 11:10
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Gründe: Träge Nachfrage und hoher Schweizer Franken

Aesch/Wien - Die Schweizer Christ AG, eine 98,8-prozentige Tochter des börsennotierten Mondseer Wasseraufbereiters BWT, erwartet für 2002 schwächere Erträge. Nach einem geschätzten Gewinn von rund fünf Mill. Franken (3,40 Mill. Euro/46,7 Mill. S) im Jahr 2001 erwartet Christ-Chef Jürgen Hills laut Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg heuer "positive, aber schwächere Zahlen". Hills begründet die schwächeren Ertragserwartungen mit einer trägen Nachfrage und dem hohen Schweizer Franken. Ein schwächerer Franken wäre für Hills "sicherlich hilfreich", schließlich sei die Hauptkonkurrenz in Europa beheimatet.

Für den für BWT zuständigen Aktienanalysten der Erste Bank, Ralf Burchert, sind die gekürzten Ertragserwartungen der Schweizer Tochter von "untergeordneter Bedeutung". Schwächere Zahlen von Christ seien bereits in der Planung für 2002 berücksichtigt, so Burchert. Die BWT-Aktie notierte am Mittwoch an der Wiener Börse gegen 10:20 Uhr zwei Prozent höher bei 24,50 Euro. (APA)

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