Richterin lehnt Aufschub für Microsoft in Kartellverfahren ab

7. Jänner 2002, 16:54
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Washington - Der Softwarekonzern Microsoft ist mit seinem Vorstoß gescheitert, einen monatelangen Aufschub in dem gegen ihn anhängigen Kartellverfahren zu erreichen. Richterin Colleen Kollar-Kotelly lehnte am Montag in Washington einen entsprechenden Antrag des Unternehmens ab. Der Konzern wollte, dass der Prozess statt im März erst im Juli fortgesetzt wird. Die noch klagenden neun Bundesstaaten hatten dies abgelehnt. Microsoft hat sich in dem jahrelangen Streit um Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht zwar bereits mit der US-Bundesregierung gütlich geeinigt. Neun der ebenfalls klagenden Bundesstaaten lehnen diese Einigung aber ab. Sie halten ihre Vorwürfe aufrecht und streben eine Verurteilung des Konzerns von Bill Gates an. Microsoft wird in dem Verfahren vorgeworfen, die marktbeherrschende Stellung seines Betriebssystems Windows missbraucht haben, um anderen Softwareprodukten auf dem Markt Vorteile zu verschaffen. (APA)
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