Krieg im Cyberspace

3. Jänner 2002, 18:18
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Pakistanische Hacker "erkämpfen" Informationen über Atomwaffen

Wie THE TIMES OF INDIA berichtet, haben Pakistanische Hacker mehrere Versuche unternommen, indische Interseiten zu hacken. Die attackierten Ziele enthielten für die Sicherheit des Landes "sensible Informationen".

Kritische Daten

Die Hauptziele der Hacker waren das Indira Gandhi Centre for Atomic Research (IGCAR), das Nuclear Science Centre (NSC) und das Bhabha Atomic Research Centre (BARC). Obwohl diese Institutionen schon in der Vergangenheit Ziel diverser Angriffe waren, zielten die neuesten Angriffe auf so genannte kritische Daten ab.

Bessere Ausrüstung

Obwohl die Daten gut geschützt sind, gibt der indische Geheimdienst zu, dass es den Hackern gelungen sein könnte, einige wichtige Codes zu knacken. Dem indischen Geheimdienst zu Folge, ist diese neue Generation von Hackern besser ausgerüstet und verfügt auch über sehr großes Know How, es bestehe die Möglichkeit, dass diese vom pakistanischen Geheimdienst unterstützt werden.

Seit dem Angriff auf das indische Parlament am 13. Dezember haben die Angriffe zugenommen, es soll schon mindestens ein Spy Programm in den BARC mail server entdeckt worden sein.

Hacking ist Tradition

Der Cyberwar dauert schon lange an, letztes Jahr wurde IGCAR von der pakistanischen Hackergruppe G-Force defaced, ein Hacker namens Rsnake schaffte es sogar die "master database" von IGCAR zu kopieren, er verkaufte als Beweis seiner Tat dann gewisse Daten an den Pakistanischen Geheimdienst.(red)

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