Kilometerlanger Stau auf der Semmering-Ersatzstrasse B306

3. Jänner 2002, 15:16
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Bundesheerbus ausgebrannt - Löschwasser gefroren

Wien - Glück im Unglück hatten am Donnerstag die Insassen eines Bundesheerbusses. Der Wagen brannte auf der Semmering- Ersatzstraße kurz vor der Passhöhe vollständig aus. Verletzt wurde niemand, die wichtige Verbindung Niederösterreich-Steiermark musste aber längere Zeit gesperrt werden. Laut ÖAMTC bildeten sich umfangreiche Stauungen.

Kurz nach 8.30 Uhr geriet der Bus etwa im Bereich der Abzweigung zu den Adlitzgräben aus vorerst ungeklärter Ursache in Brand. Die Insassen konnten sich unverletzte ins Freie retten. Die Feuerwehren aus Semmering und Gloggnitz wurden alarmiert. Trotz aller Versuche konnte das Fahrzeug nicht gerettet werden.

Keine örtliche Umleitungsmöglichkeit Neunkirchen - Ausweichen über A2

Wegen der Lösch- und Bergearbeiten musste die B306 gesperrt werden, laut ÖAMTC bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Skifahrer, die den sonnigen Tag zu einem Ausflug auf den Semmering nutzen wollten, waren in den Kolonnen gefangen und drehten um. Die Gendarmerie riet Fahrzeuglenkern, die Freigabe der Verbindung abzuwarten oder großräumig über die Südautobahn (A 2) auszuweichen, berichtete der ARBÖ.

Löschwasser gefror

Durch die tiefen Temperaturen gefror das Löschwasser, die Straße verwandelte sich in einen Eishang. Für die Fahrzeuge der Straßenmeistereien war es kaum möglich, zur Brandstelle vorzudringen um mit intensivem Einsatz von Auftaumitteln die Fahrbahn wieder frei zu bekommen. (APA)

Aktuelle Verkehrsinformationen: ÖAMTC und ARBÖ
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