Beben der Stärke 7,4 erschütterte Pazifikstaat Vanuatu

3. Jänner 2002, 10:32
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Mehrere Verletzte - zerstörte Brücken und Strassen

Melbourne/Port Vila - Ein Beben der Stärke 7,4 auf der Richterskala hat am Donnerstag früh den Inselstaat Vanuatu im Südpazifik erschüttert. Nach australischen Medienberichten gab es Verletzte sowie erhebliche Schäden an Gebäuden und Brücken des aus rund 80 Inseln bestehenden Landes.

Nach Angaben des australischen Geologischen Instituts lag das Epizentrum des Bebens rund 100 Kilometer westlich der Inselhauptstadt Port Vila im Meer. In der Hauptstadt auf der Insel Efate liefen zahlreiche Einwohner in Panik aus ihren Häusern. Es habe sich um das stärkste Beben in der Region seit 1994 gehandelt. Die Erdstöße seien noch in 2.000 Kilometern Entfernung zu spüren gewesen.

Die australische Regierung bot dem Inselstaat Hilfen an. In Vanuatu leben rund 1.500 Australier, rund 3.000 weitere verbringen dort derzeit ihre Ferien. (APA)

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