Weltkulturerbe: Historische Altstadt von Lima

30. Dezember 2001, 13:11
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Reichtum der spanischen Kolonialmacht

Hamburg - Die historische Altstadt von Lima, das heute sechs Millionen Einwohner hat, wurde 1991 von der UN-Kulturorganisation Unesco als Weltkulturerbe anerkannt. Die 1535 gegründete peruanische Hauptstadt trug bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts hinein den Titel "Stadt der Könige". Sie repräsentierte Glanz und Reichtum der spanischen Kolonialmacht in Südamerika.

Viele der Bauten in der Altstadt gelten mit ihren reichen, oft geschnitzten Verzierungen im Kolonialstil als gelungene Verbindung zwischen der traditionellen Kunst des Landes und dem spanisch-maurischen Stil der Eroberer aus der "Alten Welt". Das Kloster des Heiligen Franziskus ist nach Angaben der Unesco der größte Klosterbau Lateinamerikas.

Im August 1998 zerstörte ein Brand das historische Theater Limas. Immer wieder richteten Erdbeben in der Stadt am Pazifik schwere Schäden an.(APA/dpa)

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