Handhelds im Test

28. November 2001, 15:37
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Geräte mit Tücken: Mehrkosten für Internet-Zugang, gewöhnungsbedürftige Texteingabe

Die Fachzeitschrift "Konsument" nimmt in seiner Dezember-Ausgabe 10 Mini- Computer, die auch unter den Namen Handhelds, Organizer oder Palmtops bekannt sind, unter die Lupe. Die getesteten Geräte kommen auf 3.290 Schilling (239,09 Euro) bis öS 7.599 Schilling (552,24 Euro). Wer mit dem Taschencomputer im Internet surfen oder E-Mails holen und versenden will, muss mit Mehrkosten für zusätzliche Hardware rechnen.

Teure Zusatz-Hardware

Fünf "gute" stehen fünf "durchschnittlichen" Geräten gegenüber. Alle Testkandidaten schaffen es mehr oder weniger problemlos, dass der User seine Adressen immer dabei hat, an Termine und Aufgaben erinnert wird oder Notizen auch unterwegs festhalten kann. Internet- Verbindungen funktionieren jedoch nur mit Zusatz-Hardware bzw. geeignetem Handy. Wer diese Option nutzen will, muss mit Mehrkosten rechnen, die rasch 50 Prozent des Geräte-Anschaffungspreises erreichen.

Wer den Mini-Computer an einen PC anschließt, kann auch ohne Zusatzkonfigurationen E-Mails auf den Organizer laden. Nicht ganz einfach ist die Texteingabe. Sie funktioniert je nach Betriebssystem entweder direkt über die Tastatur oder mit Hilfe eines Stiftes. Dabei gibt es einige Tücken: zB muss der User bei einigen Geräten dafür extra die Buchstaben des sogenannten "Graphity- Alphabets" erlernen.

Probleme mit der Kompatibilität

Damit es beim Datenaustausch zwischen PC und Mini-Computer nicht zu Schwierigkeiten kommt, rät "Konsument" zu klären, ob der Organizer mit den vorhandenen PC-Programmen kompatibel ist. Zur Abstimmung ist es außerdem wichtig, das Handy zum Kauf mitzunehmen.(red)

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