Palfinger meldet leichte Gewinneinbußen

19. November 2001, 10:14
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Für 2001 zweitbestes Jahr in der Konzerngeschichte erwartet - Neunmonatsumsatz stieg um gut zehn Prozent

Salzburg/Wien - Der Salzburger Kranhersteller Palfinger hat in den ersten neun Monaten 2001 mehr umgesetzt, aber etwas weniger Gewinn eingefahren als im Vorjahr. Trotz ungünstigem Umfeld steuert die Gruppe nach dem Rekordjahr 2000 heuer nach Ad-hoc-Angaben vom Montag ihr zweitbestes Jahr in der Firmengeschichte an.

In den ersten drei Quartalen blieb das operative Ergebnis (EBIT) mit 32,6 Mill. Euro (449 Mill. S) um 1,2 Prozent leicht hinter dem Vorjahreswert zurück. Auch das unversteuerte Ergebnis lag per Ende September mit 29,3 (nach 29,7) Mill. Euro moderat niedriger ebenso wie das Konzernergebnis mit 19,3 (nach 20,0) Mill. Euro.

Krangeschäft lauft gut

Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten 2001 um 10,3 Prozent auf 257,1 Mill. Euro (3,54 Mrd. S). Begründet wird das Wachstum, das im Gegensatz zur schwachen Baukonjunktur und den stark rückläufigen Zahlen für Lkw-Neuzulassungen stehe, mit Erfolgen im Krangeschäft, beim Absatz hydraulischer Systeme sowie von Holzkranen.

Der freie Cash-Flow war laut Palfinger mit minus 7,2 Mill. Euro weiterhin negativ. Maßgeblichen Einfluss habe dabei die im Sommer 2001 geänderte Gesetzgebung zur Körperschaftsteuer gehabt, wie dazu angemerkt wurde. Im Sinne einer zeitnahen Besteuerung, so Palfinger, seien die Steuerzahlungen von drei Perioden zusammen heuer fällig. Es sei jedoch zu berücksichtigen, dass der Erlös aus der Kapitalerhöhung von 28,4 Mill. Euro nicht in dieser Position enthalten ist.

Nach dem Erwerb der Firma Madal im Mai dieses Jahres sei das dritte Quartal im Zeichen der Integration des südamerikanischen Marktführers bei Knickarmkranen gestanden. Madal trage bereits mit rund 240.000 Euro zum Gruppen-Ergebnis bei. (APA)

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    foto: palfinger
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