Rosenbauer erwartet für 2001 deutlich mehr Gewinn

13. November 2001, 10:29
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Ergebnis nach neun Monaten ins Plus gedreht - Operatives Ergebnis stark verbessert

Leonding - Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer rechnet für das Gesamtjahr 2001 bei stabilen Umsätzen (2000: 287,7 Mill. Euro) mit einem höheren Vorsteuergewinn (EBT) von 3,5 bis 4,0 Mill. Euro (2000: 2,7 Mill. Euro. In den ersten drei Quartalen drehte das EBT von minus 4,0 auf plus 2,0 Mill. Euro (27,5 Mill. S), teilte das börsenotierte Unternehmen am Dienstag in einer Presseinformation mit. Erlöst wurden bis Ende September 192,2 (nach 185,8) Mill. Euro.

Das bessere Ergebnis wird vor allem mit der positiven Auswirkung der bisher planmäßig verlaufenden Restrukturierung der deutschen Metz Gruppe begründet. Operativ hat der Rosenbauer-Konzern in den ersten neun Monaten 2001 einen Gewinn (EBIT) von 4,5 Mill. Euro geschrieben, nach einem Verlust von 1,6 Mill. Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Großauftrag aus Saudi-Arabien

Nach Steuern wies das Unternehmen, das per 30. September weltweit 1.290 (1.339) Mitarbeiter beschäftigte, ein Ergebnis von plus 700.000 (nach minus 200.000) Euro aus. Der Jahresfehlbetrag belief sich nach den ersten neun Monaten auf 2,2 (nach 8,6) Mill. Euro. Der Cash-Flow aus dem Ergebnis stieg von 800.000 Euro auf 4,2 Mill. Euro. Bei den Investitionen legte der Konzern den Rückwärtsgang ein, sie betrugen 2,0 (nach 5,2) Mill. Euro.

Wie berichtet hat Rosenbauer vor Kurzem einen Großauftrag im Gesamtwert von 615 Mill. Euro aus Saudi-Arabien an Land gezogen. Geliefert werden 234 Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände für mehr als 5.000 Feuerwehrmänner. Mit diesem Auftrag (ausgeliefert wird in den Jahren 2002 und 2003) erreichte der Auftragsstand Ende Oktober einen neuen Rekordwert von 239,2 Mill. Euro.

Für das kommende Jahr 2002 rechnet Rosenbauer demnach mit einem weiteren Umsatz- und Ergebnisplus. Der Auftragseingang stieg in den ersten neun Monaten 2001 von 181,0 auf 193,3 Mill. Euro. In Europa sei das Geschäftsumfeld weiterhin angespannt, in den USA hingegen habe die schwächere Konjunktur noch nicht auf die Feuerwehrbranche durchgeschlagen. Positiv wirke das erhöhte Sicherheitsbewusstsein nach den Terroranschlägen vom 11. September, was einen erhöhten Bedarf an Feuerwehr- und Rettungsausrüstungen erwarten lasse. (APA)

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