Bewerbungsverfahren: Analyse des Arbeitsmarktes

23. November 2001, 09:52
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Wieviele freie Stellen werden angeboten und welche Unternehmen sind die wichtigsten Arbeitgeber?

Bei der Suche nach einem neuen Job steht eine umfangreiche Selbstanalyse und die Formulierung des zukünftigen Tätigkeitsfeldes an erster Stelle. Wer dann weiß, was er will und was er kann, muss als nächsten Schritt zu einer erfolgreichen Bewerbung den Arbeitsmarkt analysieren. Jede Branche, in der der Traumberuf ausgeübt werden kann, bedarf einer Untersuchung. Wenn es sich nur um eine Branche handelt, ist man schneller fertig.

Analyse

  • Wieviele freie Stellen werden in dieser Branche angeboten?

  • Welche Unternehmen der angestrebten Branche sind die wichtigsten Arbeitgeber?

Die besten und schnellsten Informationen bietet das Internet. Den Namen der Branche als Suchbegriff eingegeben, werden schnell die wichtigsten Unternehmen aufgelistet, deren Homepages dann zur Durchforstung bereit stehen. Auf diesen werden nicht nur Unternehmensdaten und -philosoohie präsentiert, sondern auch freie Stellen angeboten und Presseberichte veröffentlicht.

Quellen zur Arbeitsmarktanalyse

  • Homepage der interessanten Unternehmen
  • Werbungen, Anzeigen in diversen Medien
  • Geschäftsberichte
  • Presseberichte
  • Artikel aus der Fachpresse (zum Unternehmen, zur Branche)
  • Informationen von Industrie- Handelskammern

Die "passende" Bewerbung

Eine Bewerbung, die in einer Anstellung enden soll, muss zu allererst auf den potenziellen Arbeitgeber zugeschnitten sein. Bei der Analyse des Arbeitsmarktes stößt man unweigerlich auf Informationen zum Unternehmen, die dafür verwendet werden können. Es können aber auch Freunde und Bekannte zum Ruf der jeweiligen Firma, den Einstellungskriterien und den Karrierechancen befragt werden.

  • Größe und Struktur des Unternehmens bestimmen den Bewerbungsvorgang und zeigen, an wen die ersten Unterlagen zu schicken sind und wieviele Gespräche bis zur Anstellung geführt werden müssen.

  • Das Studium der unterschiedlichen Geschäftsfelder ermöglicht eine direkte Bewerbung für einen Bereich.

  • Fragen zu Weiterbildung und Gehaltsstruktur werden für eine etwaige Gehaltverhandlung, die meist den Abschluss eines Bewerbungsgespräches bildet interessant.

  • Die Art, wie sich das jeweilige Unternehmen präsentiert, ist ebenfalls aussagekräftig, denn es lässt sich der Stil der Kleidung und des Auftretens auf den Firmenstil abstimmen.

Ganz allgemein gilt übrigens auch, dass Personalisten davon zu beeindrucken sind, wenn sich Bewerber schon vorher intensiv mit dem Unternehmen und seinen Daten auseinandergesetzt haben.(red)

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