Neue grüne Bundesge- schäftsführerin Gerhild Trübswasser

14. September 2001, 13:47
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Die Salzburger Sozialwissenschaftlerin und Kulturmanagerin folgt Michaela Sburny

Wien - Die Salzburger Sozialwissenschaftlerin Gerhild Trübswasser (50) ist neue Bundesgeschäftsführerin der Grünen. Die ausgebildete Lehrerin und Psychoanalytikerin war unter anderem Produzentin und Dramaturgin diverser Theaterprojekte, Kulturmanagerin in Linz und Salzburg. Sie folgt als Bundesgeschäftsführerin Michaela Sburny nach, die in die Wirtschaft wechselt.

Grüner Start in Salzburg 1998

Trübswasser ist seit über einem Jahr Mitglied des Erweiterten Bundesvorstands (EBV) der Grünen. Ihre politische Karriere bei der Umweltpartei begann 1998 mit der Mitgliedschaft bei der Bürgerliste Salzburg Land. 1999 hatte sie für die Landtagswahlen kandidiert. Was ihre neue Funktion bei den Grünen betrifft, will sie die von Sburny geprägte Linie der innerparteilichen Koordination fortsetzen.

Trübswasser, geboren am 5. Dezember 1950, ist ledig und hat keine Kinder. Nach dem Studium der Psychologie und Pädagogik an der Uni Salzburg machte sie eine Ausbildung in Psychoanalyse. Beruflich engagierte sie sich im wissenschaftlichen, entwicklungspolitischen und kulturellen Bereich. So war sie u.a. Mitglied des Fachbeirats "Wissenschaft-Erwachsenenbildung" des Salzburger Landes-Kulturbeirates. Trübswasser unternahm mehrere Studien- und Vortragsreisen in lateinamerikanische und afrikanische Länder und ist seit 1983 Vorstandsmitglied des Lateinamerika-Komitees Salzburg. Außerdem ist sie Gesellschafterin der Firma helix - Forschung und Beratung.

Vorbereitung der Nationalratswahl

"Die Vorbereitung der Nationalratswahlen" im Jahr 2003 sei "sicherlich ein Schwerpunkt ab sofort", erklärte die neue Grüne Bundesgeschäftsführerin Gerhild Trübswasser gegenüber der APA. Als ihre Hauptaufgabe sieht Trübswasser die Koordination der Parteiarbeit nach innen. Und es gehe dabei auch um die Entwicklung von strategischen Positionen.

Das klare Ergebnis von 20:2 habe sie nicht erwartet, aber "es freut mich, dass es so eindeutig ist". (APA)

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