Antarktische Flora scheint relativ UV-resistent

5. September 2001, 22:10
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Das Leben unter dem Ozonloch ist für die Pflanzen nichts Neues - zumindest an Land

London - Die einzigartige Flora der Antarktis verkraftet die Auswirkungen des Ozonlochs offenbar besser als erwartet. Zahlreiche Pflanzenarten hätten offenbar ein eingebautes Regenerierungssystem, das Schäden durch aggressive UV-Strahlen fast über Nacht ausgleichen kann, berichteten niederländische Wissenschafter in der neuesten Ausgabe des Londoner Fachblatts "New Scientist".

Moose, Leberblümchen und andere antarktische Pflanzen produzieren nach Erkenntnissen der Forscher zum Schutz vor Sonnenlicht Pigmente und Carotinoide, die die UV-Strahlen abblocken und zellschädigende freie Sauerstoff-Radikale absorbieren.

Nach Einschätzung von Patrick Neale vom Smithsonian Environmental Research Center bei Washington verfügt die antarktische Flora vermutlich über einen solchen Überlebensmechanismus, da sie im Sommer in der südlichen Hemisphäre auch schon vor Entstehen des Ozonlochs einer hohen UV-Strahlung ausgesetzt war. Phytoplankton und andere Kleinstlebewesen im Meer haben Neale zufolge jedoch stärker mit dem aggressiveren Sonnenlicht zu kämpfen als Pflanzen an Land. (APA)

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    Flechten

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    Colobanthus quitensis

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