Studie besagt längeres Leben für Optimisten

29. August 2001, 11:07
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Pessimistisch eingestellte Menschen produzieren weniger Antikörper

Hamburg - Endlich haben US-Wissenschaftler einen Nachweis dafür erbracht, dass Optimisten länger leben. Die Zeitschrift VITAL berichtet in ihrer jüngsten Ausgabe über eine wissenschaftliche Untersuchung bei 678 amerikanischen Nonnen, die ergeben hatte, dass lebensfrohe Frauen mit einer positiven Grundeinstellung bis zu einem Jahrzehnt länger leben würden als eher traurig gestimmten Ordensschwestern.

Die Wissenschaftler hatten für diese Untersuchung auch alte Aufzeichnungen herangezogen und das Ergebnis im "Journal of Personality and Social Psychology" veröffentlicht.

In einer Studie der Universität Pittsburgh erkannten Wissenschaftler laut VITAL, dass sich eine positive Grundeinstellung günstig auf das Immunsystem auswirken würde. So seien 84 Studenten gegen Hepatitis B geimpft worden. Die pessimistisch eingestellten und eher ängstlichen Kommilitonen hätten weniger Antikörper gebildet als diejenigen Studierenden, die gut drauf waren und sich wohl fühlten. (red)

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