Bergungsarbeiten am Wrack der "Kursk" nach Sturm fortgesetzt

24. August 2001, 18:26
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19 von 26 Löchern gefräst

Moskau - Die Arbeiten zur Bergung des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" sind am Freitagnachmittag nach 20-stündiger Unterbrechung wegen eines Sturms wieder aufgenommen worden. Die Taucher arbeiteten an den Sektionen drei und vier hinter dem Turm des Bootes, teilte der russische Marinesprecher Igor Dygalo in Moskau mit. Das im August 2000 mit 118 Seeleuten an Bord gesunkene U-Boot soll nach bisheriger Planung Ende September gehoben werden.

Die Arbeiten in der Barentssee waren am Donnerstagabend unterbrochen worden. Bis dahin seien 19 von insgesamt 26 Löchern in den Rumpf des Wracks gefräst worden. Das 18.000 Tonnen schwere Wrack soll an 26 Stahlseilen nach oben gezogen werden. Bereits am vergangenen Wochenende waren die Taucharbeiten wegen stürmischer See unterbrochen worden. (APA/dpa)

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