Erste Bank senkt Prognosen für AT&S

20. August 2001, 14:29
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Wien - Die Analysten der Erste Bank haben ihre Gewinnschätzungen des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2001/2002 gehen die Analysten nun von einem Gewinn je Aktie von 0,42 Euro anstatt wie bisher von 0,70 Euro aus. Für 2002/2003 erwartet die Erste Bank nun einen Gewinn je Anteilsschein von 0,76 Euro nach 1,24 Euro. Für das darauf folgende Jahr prognostiziert das Institut einen Gewinn von 1,15 Euro je Aktie.

Ebenfalls reduziert wurden die Umsatz- und die Betriebsergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr. Die Umsatzschätzung wurde um 19 Prozent auf 333 Mill. Euro gesenkt. Das Betriebsergebnis (EBIT) werde den Analysten zufolge im gleichen Zeitraum um 57 Prozent niedriger als bisher erwartet ausfallen und bei 22,7 Mill. Euro liegen. Den Grund für die Reduzierung der Prognosen geben die Erste Bank-Analysten mit dem eher verhaltenen Ausblick des Unternehmens an. Eine mögliche Verzögerung der Einführung neuer GPRS-Handys wäre ein wichtiger Punkt, der die Entwicklung des Unternehmens hemmen könnte. (APA)

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