Weniger Umsatz pro Quadratmeter

17. August 2001, 13:39
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Wien - Das rasante Flächenwachstum der vergangenen Jahre im österreichischen Einzelhandel drückt angesichts geringer Umsatzsteigerungen auf die Flächenproduktivität. Wie aus einer aktuellen Studie von RegioPlan hervorgeht, gehen die Quadratmeterumsätze in den meisten Handelsbranchen zurück. Zuwächse gab es 1999 - von diesem Jahr stammen die jüngsten Zahlen - nur im Elektro- Lebensmittel und Sportartikelhandel.

Umsatzrückgang pro Quadratmeter

Die stärksten Rückgängen bei den Umsätzen pro Quadratmeter verzeichnete 1999 der besonders wachstumsorientierte und konzentrierte Möbelhandel mit einem Minus von 7 Prozent auf 18.506 S (1.345 Euro), gefolgt vom Bekleidungshandel mit minus 5 Prozent auf 32.940 S und dem Buchhandel mit minus 4 Prozent auf 47.619 S. Um je 3 Prozent sanken die Quadratmeterumsätze im Spielwarenhandel (26.281 S), im Schuhhandel (34.267 S) und in Drogerien und Parfümerien (58.609 S). Gleichgeblieben sind die Umsätze pro Quadratmeter mit 21.750 S bei den Baumärkten.

Höhere Flächenproduktivität

Die größten Zuwächse in der Flächenproduktivität gab es 1999 im Sportartikelhandel mit plus 3 Prozent auf 34.940 S. Ebenfalls zugenommen hat sie im Lebensmittelhandel um je 2 Prozent auf 65.436 S und im Elektrohandel auf 69.106 S - um damit auch den höchsten Umsatz pro Quadratmeter unter allen den beobachteten Handelssparten. Laut RegioPlan setzten sich die eingeschlagenen Trends auch 2000 fort. (APA)

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