Erstes E-Book mit "Verfallsdatum"

9. August 2001, 11:38
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Inkludierte Lesezeitbeschränkung zerstört Inhalt nach Ablauf einer Frist

Als erster Verlag brachte Rosetta Books ein E-Book mit Lesezeitbeschränkung auf den Markt. Nach Ablauf einer Frist wird der Inhalt automatisch gelöscht. Das erste Buch mit "Verfallsdatum" wird Agatha Christies Thriller "And Then There Were None" sein.

Nach zehn Stunden ist der Inhalt weg

Rosetta Books limitierte die Lesezeit für den 265-Seiten starken Thriller auf zehn Stunden. Eine neue Software von Reciprocal misst die tatsächliche Nutzung des E-Book und verhindert einen Ausdruck. Zwar kann das Dokument beliebig oft geöffnet werden, aber nach Ablauf der zeitlichen Frist wird der Zugriff auf den Inhalt solange verhindert, bis neues Zeitkontingent zugekauft wurde. Für das "Zehn-Stunden-Lesebuch" verlangt der Verlag eine Gebühr von einem Dollar, Bücher ohne Limit werden für rund fünf Dollar angeboten. (red)

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