"Ganze Woche" zum "marktüblichen" Preis verkauft

5. August 2001, 12:08
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Kurt Falk im "profil": "Krone" ohne Dichand vorstellbar

"Was mich anlangt, so sehe ich mich als in den Ruhestand eintretend", wurde Kurt Falk (67) vergangene Woche in Berichten über den Verkauf der "Ganzen Woche" an seine Söhne zitiert. Der Verkaufspreis der Wochenzeitung sei "marktüblich" gewesen, so Falk in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil". "Da meine Söhne letztendlich mein Vermögen übernehmen werden, spielt diese Frage überhaupt keine Rolle."

Die "Ganze Woche" sei ohne ihn genauso vorstellbar wie die "Krone" ohne Dichand, so Falk. Eine Versöhnung mit "Krone"-Chef Hans Dichand schließt Falk gegenüber "profil" aus.

Gemeinsam mit Hans Dichand machte Falk die "Kronen Zeitung" zum reichweitenstärksten Blatt des Landes - bis Falk 1974 nach 16 Jahren als treibende kaufmännische Kraft des Verlags wegen Differenzen über ein Redaktionsstatut ausschied. Seinen 50-Prozent-Anteil an der "Krone" verkaufte Falk erst 1987, von Dichand mit rund 2,2 Milliarden Schilling ausbezahlt. (red/APA)

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