Erstmals sinkender PC-Absatz in Westeuropa

3. August 2001, 12:20
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Im 2. Quartal Rückgang um 4 Prozent auf 6 Millionen Stück - HP legt zu, Compaq/Fujitsu Siemens verlieren

Westeuropa hat im zweiten Quartal 2001 auf Grund der schwachen Verfassung des Verbrauchersegments nach Angaben von Gartner Dataquest den ersten Rückgang im Personal-Computerabsatz verzeichnet. Der Absatz schrumpfte gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 4 Prozent auf 6,02 Mill. PC. Dies hat die Marktforschungsfirma am Freitag mitgeteilt.

"Großkunden kehrten zurück"

"Der Kollaps des Heim-PC-Marktes in Westeuropa überdeckt den vorsichtigen aber etwas optimistischeren Ausblick der Unternehmenskunden", erklärte Brian Gammage, ein Gartner Dataquest-Analyst. Die Großkunden seien zurückgekehrt, und dieses Segment zeige stetiges Wachstum. Die Gesamtlage sei jedoch wegen der Schwäche im Einzelhandel verzerrt.

Der PC-Absatz in der Region Europa, Naher Osten und Afrika stagnierte im zweiten Quartal mit 8,38 Mill. Stück. Dell legte in der Region gegenüber dem April-Juni-Abschnitt 2000 um 15,1 Prozent auf 754.000 Stück zu.

Hewlett-Packard legte zu

Branchenführer Compaq verbuchte einen Absatzrückgang von sechs Prozent auf 1,149 Mill. Stück. Die Hewlett-Packard-Auslieferungen stiegen um 12,9 Prozent auf 618.000 PC. Fujitsu Siemens musste einen Verkaufsrückschlag von 10,8 Prozent auf 552.000 hinnehmen.

Deutschland erlebt stakren Einbruch

In Deutschland hat es nach Angaben von Gartner Dataquest einen Rückschlag von 11,9 Prozent gegeben, während Großbritannien einen Absatzrückgang von 7,3 Prozent verbuchte. Dagegen legte Frankreich um 7,3 Prozent zu. Dies sind die drei größten Einzelmärkte der Region. (APA/dpa)

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