Buschfeuer im Yellowstone National Park breitet sich aus

3. August 2001, 14:50
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600 Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammen

Yellowstone National Park - Ein Buschfeuer im amerikanischen Yellowstone National Park hält die Einsatzkräfte weiter in Atem. 600 Feuerwehrleute kämpften am Donnerstag (Ortszeit) gegen die Flammen an, doch bis zum Abend konnten sie erst zehn Prozent des Feuers unter Kontrolle bringen. Seit dem letzten Wochenende verbrannten in dem schwer zugänglichen Waldgebiet knapp 800 Hektar Land.

Besucherteil ist geöffnet

Bei anhaltender Trockenheit und warmen Temperaturen ist eine Entschärfung der Lage auch an diesem Wochenende nicht in Sicht. Die Ostzufahrt zu dem beliebten Ausflugsziel, die im vergangenen Jahr von über 300.000 Besuchern benutzt wurde, bleibt weiterhin geschlossen.

Das Feuer rückte bis auf wenige hundert Meter an die Straße und an Parkgebäude heran. Der größte Teil des Parks, der jährlich von drei Millionen Menschen besucht wird, ist jedoch geöffnet. Der Nationalpark, mit 9.000 Quadratkilometern einer der größten der Welt, war 1988 von einem riesigen Feuer heimgesucht worden. Fast ein Drittel der Fläche brannte ab.

Das Revier, das derzeit betroffen ist, blieb damals von den Flammen verschont. Nach Angaben der Parkverwaltung konnte sich dort in den letzten Jahren leicht brennbares Unterholz und damit gefährliches Zündmaterial anhäufen. Das von Grizzly-Bären bewohnte Gebiet ist außerdem schwer zugänglich und die Brandbekämpfung muss weitgehend aus der Luft erfolgen. (APA/dpa)

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