Ölpreise entwickeln sich "unberechenbar"

2. August 2001, 14:39
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Shell gibt trotz gestiegener Gewinne keine Prognosen für die Zukunft

Amsterdam - Für den Ölkonzern Royal Dutch/Shell Group of Companies ist ein Ausblick auf die Raffinerie-Gewinnspannen in den USA und in Europa "unberechenbar". Der britisch-niederländische Konzern begründete dies bei Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal mit den Auswirkungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage, denen saisonbedingte Nachfragesteigerungen in den kommenden Monaten entgegenstünden. Größter Unsicherheitsfaktor sei dabei die Lage der US-Wirtschaft. Überkapazitäten würden außerdem die Gewinnspannen in der asiatisch-pazifischen Region negativ beeinflussen, hieß es weiter.

Shell erhöhte Gewinne in zweiten Quartal

Im zweiten Quartal hatte sich das Ergebnis auf CC-Basis von Royal Dutch/Shell den Angaben zufolge auf die Rekordmarke von 3,5 Mrd. (Vorjahreszeitraum: 3,0) Mrd. Dollar (3,97 Mrd. Euro/54,6 Mrd. S) erhöht. Der Nettogewinn sei auf 3,6 Mrd. (3,2 Mrd.) Dollar gestiegen. Analysten hatten mit einem Nettogewinn von 3,5 Mrd. Dollar gerechnet. Ebenfalls auf Rekordhöhe hat sich laut Royal Dutch/Shell der Kapitalertrag auf CC-Basis für den Zwölf-Monatszeitraum bis zum 30. Juni befunden: Er stieg auf 21,4 (16,0) Prozent. Vor allem geringere Kosten hätten zu diesem Ergebnis beigetragen. (APA/vwd)

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    Shell Chairman Johan van der Veer gibt sich über die zukünftige Entwicklung auf dem ölmarkt unsicher

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