Taschenkino in der Gartenlaube

7. August 2001, 11:18
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Tragbare DVD-Player sind begehrte Urlaubs-Begleiter für die ganze Familie. Die neuen Portis enthalten die hochwertige Technik großer Player in kleinen Abmessungen - samt LCD-Display. Das macht ein TV-Gerät fürs Erste entbehrlich.

Die Taschenkinos lassen sich am Strand ebenso nutzen wie auf einem Boot, in der Wiese ebenso wie in einer Gartenlaube. Ist kein Strom vorhanden, halten die Akkus, die man einfach anklippt, mehr als drei Stunden, was auch für "Ben Hur" reicht.

Spezialisten auf dem Porti-Gebiet sind etwa Panasonic, Pioneer, Sharp und Sony. Modelle der drei erst genannten Firmen zeigten nun in Wald und Flur ihr Können. Es war erstaunlich, wie brillant Filme von den Displays leuchteten; der Ton über die eingebauten Lautsprecherchen war dünn (über Kopfhörer besser), wobei Sharp noch den ausgewogensten Klang zauberte.

Dafür boten beide Konkurrenten selbst bespielte CD-Rs als Musikprogramm zwischen DVD-Video-Filmen dar; Sharp hält es nur mit "echten" CDs, nicht aber mit CD-Rs; er spielt dafür zukunftssicher DVD-RWs, was selbst DVD-RW-Entwickler Pioneer nur seiner USA-Version gönnt.

16:9-Breitbild ist Norm, und Sharp bietet mit 201 mm die größte Bilddiagonale, gefolgt von Pioneer mit 177 mm und Panasonic mit 143 mm, wobei die Bildschärfe durchwegs optimal eingestellt war. Wer DVDs mit 96kHz/24Bit kauft, kann diese Klangqualität sogar digital von Pioneer und Panasonic anzapfen. Sehr erfreulich.

In der Menüführung entsprechen alle Portis normalen Standgeräten. Sie verarbeiten tadellos Farbsignale in PAL- wie NTSC; aber nur Pioneer springt über die lästige Regional-Code-Sperre. Er ist daher der Player für Globetrotter, die nicht nur in Europa (oder Japan) umher reisen. Die anderen Portis müsste man erst umrüsten.

Wer übrigens am Urlaubsort einen gestandenen Fernseher sieht, kann jeden dieser Portis zur Großbildform mit Digital-Surroundton auflaufen lassen. (lf)

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