Mac-OS 9.1 versus Mac-OS X

1. August 2001, 21:11
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"Macwelt" vergleicht beide Betriebssysteme

Mac-Anwender haben die Wahl zwischen zwei Betriebssystemen für ihren Rechner. Die "Macwelt" vergleicht in ihrer aktuellen Ausgabe das neue System Mac-OS X mit der älteren Version Mac-OS 9.1. Fazit: Mac OS-X ist für Profi-Anwender schon jetzt sehr interessant. Für den normalen Anwender lohnt sich der Umstieg dagegen noch nicht; er sollte noch warten, bis im September die Version Mac-OS 10.1 erscheint. Der Umstieg ist bei den Profi-Anwendern in vollem Gange: Noch in diesem Monat werde die 50-Prozent-Marke bei dieser Gruppe überschritten, mutmaßt die Zeitschrift.

Wenig Speicher ---> Mac-OS 9.1

In punkto Hardware gilt: iMacs mit wenig Arbeitsspeicher kommen besser mit Mac-OS 9.1 zurecht. Dieses ältere System empfiehlt sich außerdem für Anwender, die mit Hard- und Software arbeiten, die unter Mac-OS X nicht laufen. Wer dagegen einen schnellen G4-Mac mit viel RAM oder einen Multi-Prozessor-Rechner nutzt, kann jederzeit einen Wechsel vollziehen. Auch wer vor allem ein System für den Einsatz im Netzwerk benötigt, wird schnell zu Mac-OS X greifen. Bei Publishing-Profis wird das neue Betriebssystem sich dann endgültig durchsetzen, wenn Software-Hersteller wie Adobe und Macromedia die gängigen Programme umstellen.

Stabil

Im Test punktet Mac-OS X mit Systemstabilität und beim Einsatz mehrerer Prozessoren. Die Benutzerführung ist verbesserungsfähig, insbesondere der Finder, einer der wichtigsten Bestandteile der neuen Version, ist noch nicht ausgereift. Darüber hinaus mangelt es derzeit noch an kompatibler Hardware. Bei den Systemanforderungen hat dagegen Mac-OS 9.1 aufgrund des vergleichsweise geringen Speicherbedarfs und der Einsatzmöglichkeit auf älteren Macs die Nase vorn. (red/APA)

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