"Internationale Medienhilfe" zieht Bilanz

16. Juli 2001, 11:17
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21 Journalisten in der ersten Hälfte 2001 ermordet

Im ersten Halbjahr 2001 wurden nach Angaben der Organisation "Internationale Medienhilfe" (IMH) weltweit 21 Journalisten auf Grund ihrer kritischen oder unerwünschten Berichterstattung getötet. Der mit Abstand gefährlichste Ort für Journalisten sei derzeit Kolumbien, wo vier Berichterstatter im genannten Zeitraum ihr Leben verloren, teilte IMH am Montag in einer Aussendung mit. In Europa wurden im genannten Zeitraum je ein Journalist in Frankreich, Spanien, Jugoslawien und in der Ukraine ermordet.

In folgenden weiteren Staaten wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres Journalisten getötet: Algerien, Bangladesch, China, Indonesien, Kuwait, Mexiko, Paraguay, Philippinen, Thailand. Zudem wurden etwa 100 Journalisten wegen Ausübung ihres Berufs bedroht, angegriffen oder inhaftiert. Nur in 49 Staaten könnten Journalisten ihrer Arbeit frei und unabhängig nachgehen. Die Internationale Medienhilfe ist nach eigenen Angaben eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Print- und elektronischen Medien. Die Organisation veröffentlicht regelmäßig Statistiken von getöteten Journalisten. (APA)

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