Vier Journalisten in Gaza entführt

29. Mai 2001, 19:45
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Soll "Warnung an Bush" sein - darunter drei Amerikaner

Gaza - Militante Palästinenser haben am Dienstag im Süden des Gazastreifens vier Journalisten von internationalen Medien entführt. Nach palästinensischen Angaben handelte es bei den Männern sich um drei Amerikaner und einen Briten. In einer im Namen der Fatah-Falken Jassir Arafats veröffentlichten Stellungnahme hieß es, man wolle die Männer in den frühen Abendstunden wieder freilassen.

Die Entführung der Journalisten sei "eine Warnung an US-Präsident George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair und das amerikanische und britische Volk, die gleichgültig zusehen, wie Israel das palästinensische Volk massakriert".

Der palästinensische Geheimdienstchef Mohammed Dahlan dementierte, dass es sich bei den Entführern um Fatah-Falken handelt. Palästinensische Beobachter hielten es für möglich, dass eine neue Splittergruppe den Namen der Fatah für die Aktion benutzte. (APA/dpa)

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