Wieder einmal Stau auf der Wiener Südosttangente

28. Mai 2001, 10:09
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Auffahrunfall als Ursache - Hubschrauber zur Bergung von Verletzten eingeflogen

Wien - Ein Auffahrunfall auf der Südosttangente (A 23) führte heute früh einmal mehr zum völligen Verkehrszusammenbruch auf Österreichs meist befahrener Straße. An dem Crash in Fahrtrichtung Kagran kurz nach dem Laaerbergtunnel waren zwei Lkw und zwei Pkw beteiligt. Ein ÖAMTC-Hubschrauber landete zur Bergung von Verletzten direkt auf der Fahrbahn, die Tangente wurde vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt.

Die Beeinträchtigungen führten im dichten Frühverkehr zu einem rasch anwachsenden Stau. Innerhalb weniger Minuten reichte die Kolonne bereits bis zur Stadtgrenze zurück. Der Blechwurm zog sich innerhalb kurzer Zeit auf die Südautobahn (A 2) - zeitweise bis Traiskirchen. In Richtung Süden wurde der Verkehr vorübergehend über den Verteilerkreis Favoriten abgeleitet.

Die Staulänge betrug Richtung Norden bis zu 25 Kilometer, in der Gegenrichtung reichte die Blechkolonne rund zehn Kilometer bis Stadlau zurück. "Für zahlreiche Pendler bedeutete der Wochenbeginn wieder ein zu spätes Eintreffen am Arbeitsplatz", so ein ÖAMTC-Sprecher. (APA)

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