Wiener Städtische hebt Kranken- und Kfz-Tarife

24. Mai 2001, 20:33
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Ertrag soll sich dadurch wieder verbessern

Wien - Die Wiener Städtische AG will in diesem Jahr ihren Ertrag wieder verbessern, nachdem das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Jahr 2000 um 37,7 Prozent auf 271 Mio. S (19,7 Mio. EURO) eingebrochen war. Als Maßnahmen nannte der scheidende Generaldirektor Siegfried Sellitsch die Erhöhung der Kfz-Prämien, Tarifanpassungen in der Krankenversicherung um durchschnittlich fünf Prozent, die Deckelung der Sachkosten sowie möglichst wenig Nachbesetzungen im Innendienst.

Die Prämieneinnahmen sollen heuer um zehn Prozent steigen, bem EGT sind 477 Mio. S budgetiert. Das Prämienaufkommen in Mittel- und Osteuropa soll von sieben auf mindestens 8,2 Mrd. S steigen, in drei Jahren sollen 50 Prozent des Gesamtprämienaufkommens aus dem Ausland kommen. Das Finanzergebnis sei weiterhin ein "Trauerspiel", im ersten Quartal gab es ein Minus von 61,5 Prozent auf 397 Mio. S, sagte er. (APA, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 25. 5. 2001)

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