Dänischer Zug blieb in Tunnel zur Öresund - Brücke stecken

23. Mai 2001, 16:39
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Erster Zwischenfall auf der Verbindung zwischen Dänemark und Schweden

Kopenhagen - Zehn Monate nach der Eröffnung ist es zum ersten ernsthaften Zwischenfall in der Öresund-Querung zwischen Dänemark und Schweden gekommen: Rund 90 Minuten blieb am Mittwoch ein dänischer Zug in dem 3,8 Kilometer langen Unterwassertunnel stecken, der von Kopenhagen aus zu einer künstlichen Insel am Fuß der Öresund-Brücke führt. Die Verbindung zwischen Dänemark und Schweden war im Juli vergangenen Jahres für den Straßen- und Schienenverkehr freigegeben worden.

Stromausfall

Ursache des unfreiwilligen Zugstopps war ein Stromausfall. Worauf dieser zurück zu führen ist, war vorerst nicht bekannt. "Die 25 Passagiere blieben ruhig, und der Zug wurde wieder in Kopenhagens Hauptbahnhof gezogen", teilte die dänische Bahngesellschaft DSB mit. (APA/dpa)

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