Bob Dylan: A man for men

26. Mai 2001, 15:16
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Warum "das Idol" so geschlechtsseparierend wirkte

Bob Dylan feiert Geburtstag, und zwar nicht irgendeinen, sondern den 60. Die Fans ehren ihn gebührend, nicht nur deshalb medienwirksam, weil die ehemals jugendlichen Fans nun bereits selbst in Musikredaktionen sitzen und die Gelegenheit nutzen, ihrem Idol zu huldigen.

Laut Ursula März' Ansicht (Frankfurter Rundschau) gibt es kaum einen Künstler des 20. Jahrhunderts, der so geschlechterseparierend wirke und der so das Bedürfnis im männlichen Fan hervorrufe, sich abzugrenzen, wie Bob Dylan. Ein Dorn im Auge seien vor allem jene weiblichen Fans gewesen, die Dylan als Liebesobjekt ebenfalls beanspruchten und nah an die Grenze heranrückten, die normales Fantum vom exklusiven Eingeweihtsein trennt. (red)

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